Schulbesuch und Begegnung mit einer heiligen Kuh.

Heute waren wir in den Schulen, um dort Stifte, Bücher und Sets zu verteilen. Nach dem Frühstück ging es heute direkt zum Shop des Produzenten, wo wir erst die Sachen für die Schule abgeholt hatten und dann direkt in die erste Schule weitergefahren sind.

Die Schulleiter der Schulen waren überglücklich über die Sachen, genauso wie die Kinder. Wir hatten bestimmt 10 große Kartons, wenn nicht mehr, die wir an die Kinder verteilen konnten. Einer unserer Helfer hat vier mal was nachgeholt mit seinem Tucktuck. Was uns noch überrascht hat war, dass fast die Hälfte des Klassenraumes aus Mädchen bestand. Der eine Schulleiter sagte uns, dass es ca. 40% Mädchen sind. Die Klassen gehen nur bis zur 8. Klasse, die Schüler starten die Schule allerdings auch schon mit 4 Jahren. Sie sagten, dass auch zu beobachten ist, dass immer mehr Kinder zur Schule geschickt werden.

Insgesamt waren wir in vier verschiedenen Schulen. In der ersten trugen fast alle Kinder Uniform, in der zweiten kaum ein Kind. Diese Kinder gehörten einer der unteren Kasten an und konnten sich keine Uniform leisten. Hier haben wir auch etwas mehr Bücher und Stife dagelassen. Die Kinder waren ganz scharf darauf fotografiert zu werden, was man auch an den Bildern auf dem Schulhof erkennen kann. Als zum Mittag mit einem großen Gong per Hand geklingelt wurde, wurden wir kurzerhand zum Essen eingeladen. Wir konnten gar nicht so schnell gucken da hatten wir schon Teller in der Hand – es gab Chapati mit Dal. Das Essen war dann allerdings so, dass wir nebeneinander saßen, das Essen probiert hatten und alle anderen drumherum standen und uns dabei beobachteten, ein bisschen wie im Zoo. Es wurden sogar Fotos gemacht. Aber naja, da mussten wir jetzt durch, schließlich liefen wir ja auch mit Kameras bewaffnet in die Klassen.

Anschließend sind wir zu weiteren 4 Produzentenfamilien gefahren. Alle waren sehr nett, die Kinder fanden uns super und waren vor allem auf die Stifte aus *Pen? One Pen?*. Auf dem Weg zurück ins Hotel, haben wir dann noch mit Kindern auf der Straße bei einem Festival getanzt, wobei wir fast von einer heiligen Kuh aus dem Weg geschoben wurden.

Fortsetzung folgt…